Die meisten Energieexperten liegen bei das Thema Abwärme komplett daneben.
Solange wir Wärme verschieben statt reduzieren, erzeugen wir neue Probleme.
Wir reden jeden Tag über Grüne-Energie, aber kaum jemand zeigt die thermische Realität dahinter. Ich habe es selbst berechnet – nicht mit Think‑Tank‑PowerPoint, sondern mit Physik.
Deutschland betreibt heute rund 30.000 Windenergie‑Systeme und plant zusätzlich tausende neue Anlagen, Millionen PV‑Module und plant große Energie Speicher Systemen.
Das klingt sauber. Es sieht sauber aus. Aber jedes dieser Systeme erzeugt Abwärme, Prozesswärme, Materialwärme und Luftreibung. Diese Wärme verschwindet nicht. Sie bleibt im System – in unserer Luft, unseren Böden, unseren Flüssen.
30.000 Windenergie‑Systeme erzeugen in der Vorproduktion eine thermische Last von rund 300–500 K.-graden.
Um diese Wärme auf etwa 1,5 K zu verteilen, bräuchte man mehrere tausend Kubikkilometer Luft.
Das ist keine Meinung. Das ist Thermodynamik.
Deutschland hat nicht die Luftvolumen, die Küstenwinde oder die Thermik, um diese Wärme herzutransportieren. Andere Regionen der Welt schon.
90 % unserer „grünen Produkte“ stammen aus globalen Lieferketten, vor allem aus China.
'Dort entstehen die größten industriellen Hotspots der Welt: Schmelzöfen mit 1.450–1.600°C, Raffination, Elektronikfertigung, Batteriematerialien, Stahl, Zement, Kunststoffe. Diese Prozesse erzeugen lokale Temperaturspitzen von 300–400 K. <<<<
Durch Lage, Meereswinde und Thermik wird diese Wärme großräumig verteilt – wie ein globales Abwärme‑System.
Europa dagegen speichert Wärme lokal:
- Mehr Windräder → mehr Luftreibung → mehr lokale Erwärmung.
- Mehr PV → mehr Materialwärme → mehr Bodenwärme.
- Mehr Speicher → mehr Prozesswärme → mehr Dauerlast
Dann wundern wir uns:
- Warum Flüsse trotz mehr Regen auf Minimum laufen.
- Warum Böden schneller austrocknen.
- Warum Sommer seit den 1980ern deutlich heißer wirken
Weil wir „grün“ sein wollen, aber die thermische Realität ignorieren.
Deutschland nimmt seit 2021 jedes Jahr hohe neue Schulden auf.
Nicht, weil die Menschen mehr verbrauchen, sondern weil die Transformation große Vorlasten hat: Material, Energie, Abwärme, Infrastruktur, globale Lieferketten.
Viele Projekte werden Subventioniert: Wasserstoffbusse (60%), deren Mehrkosten zu großen Teilen gefördert werden, Infrastruktur, die zu hohen Anteilen Bezuschusst (90%) wird.
Wir reden über CO₂, aber nicht über die Wärme, die wir täglich erzeugen.
Wir reden über Autarkie, aber importieren rund 70 % unserer Primärenergie.
Wir reden über Nachhaltigkeit, aber zeigen selten die Vorproduktion.
Wer echte Nachhaltigkeit will, muss die gesamte Wertschöpfungskette betrachten – inklusive Abwärme, Materialphysik und globaler Thermik. Alles andere ist Marketing.
Wenn wir uns dieser Zusammenhänge nicht bewusst werden, wird die Welt in 20 Jahren anders aussehen, als wir es erwarten. CO₂ ist ein Faktor – aber Abwärme ist der Grundlage für alle Problemen.
Franciscus – Guardian of the Earth ©
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