WOI TEIL 1 von Entstehen von Unterstehende Institutionen

Veröffentlicht am 21. April 2026 um 18:55

WOI es entstehen von den unterstehende Institutionen der Welt 

WIe diesen Institution Enstanden Sind

In Teil 1 erörtern wir die Entstehung neuer Länder, die als wichtige Vorläufer der hier dargestellten Organisationen fungieren und eine entscheidende Rolle in der globalen geopolitischen Landschaft spielen.

Wir werden die Länder benennen, die aufgeteilt wurden, um deren Einfluss gegenüber Amerika zu verringern, welches in der Vergangenheit seine weltweite Macht demonstrierte und dabei oft umstrittene Entscheidungen traf. Dies geschah im Rahmen einer Gemeinschaft, die ein gemeinsames Ziel verfolgte: die totale Kontrolle über die Welt zu erlangen und ihre Interessen durchzusetzen. Im Fokus steht ein spezifischer Glaubensansatz aus der jüdischen Gemeinschaft, der sich im Laufe der Zeit in Amerika etabliert hat, um sich vor Angriffen anderer Länder zu schützen und ihre Identität zu bewahren. Ihre Ziele wurden unter dem Schutz Amerikas verfolgt, mit dem langfristigen Ziel, ein eigenes Land zu erlangen, das ihnen bisher verwehrt blieb und in dem sie in Frieden leben könnten. Diese komplexe Situation war historisch bedingt, wie in den alten und neuen Testamenten beschrieben, die die Herausforderung thematisieren, ein eigenes Land zu erhalten und die damit verbundenen Schwierigkeiten zu bewältigen.

 

In der gegenwärtigen globalen Landschaft entsteht bei einer Vielzahl von Individuen der Eindruck, dass zentrale Entscheidungen von globaler Tragweite primär von einer begrenzten Anzahl einflussreicher Akteure oder Staaten getroffen werden.

In diesem Kontext scheint es, als ob erhebliche Teile der internationalen Gemeinschaft nur einen marginalen Einfluss auf diese Entscheidungsprozesse ausüben. Dieses Muster erinnert an frühere historische Gegebenheiten, in denen kleine Gruppen über weitreichende Ordnungsmodelle entschieden haben.

Um die Entstehung der oben genannten Institutionen wie der Vereinten Nationen, der NATO, des Internationalen Währungsfonds (IWF), des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF), der United Nations Interim Force in Lebanon (UNIFIL), der Weltbank, der Internationalen Monetären Fonds, der NASA und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu verdeutlichen, ist es erforderlich, einen Blick zurück ins Jahr 1916 zu werfen. In dieser Zeit kam es zur Neuverteilung von vier europäischen Ländern, ohne dass deren Bevölkerung darüber informiert wurde. Dies geschah, um der Welt zu demonstrieren, dass eine in Amerika ansässige Elitegruppe, bestehend aus jüdischen Familien, maßgeblich Einfluss darauf nahm, wie die Welt nach dem Ende des Ersten Weltkriegs, der von Deutschland verloren wurde, gestaltet werden sollte.

 

Der Vertrag von Versailles war grundlegend dafür, wobei Amerika, England, Italien und Frankreich bestimmt haben, wie Europa nach dem Ersten Weltkrieg aussehen wurde. Ein weiterer wichtiger Aspekt dieses Vertrages war die Schaffung des Völkerbundes, einer internationalen Organisation, die gegründet wurde, um den Frieden zu fördern und zukünftige Konflikte zu verhindern. Der Völkerbund hatte das Ziel, eine Plattform für diplomatische Verhandlungen zu bieten und die Zusammenarbeit zwischen den Nationen zu stärken. Trotz seiner edlen Ziele hatte der Völkerbund jedoch mit vielen Herausforderungen zu kämpfen, darunter die Abwesenheit wichtiger Mächte wie der USA und die Unfähigkeit, Konflikte effektiv zu lösen, was letztendlich zu seinem Scheitern und den weiteren Spannungen in Europa führte.

In diesen Vertrag sind vielen neuen Staaten / Ländern entstanden, wobei diesen 4 auch den politischen Richtungen, den Staatschefs und Verfassungen hinterlegt haben, wonach diesen Ländern sehen sollen, wie sie mit den neu entstandenen Situationen zum Recht kamen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt dieses Vertrags ist die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Staaten. Durch die Schaffung eines gemeinsamen Marktes und die Förderung des Handels sollen die wirtschaftlichen Beziehungen gestärkt werden. Dies beinhaltet den Abbau von Handelshemmnissen und die Förderung von Investitionen, um einen stabilen wirtschaftlichen Austausch zu gewährleisten. Die Staaten verpflichten sich, gemeinsame Standards zu entwickeln und wirtschaftliche Synergien zu nutzen, was letztendlich zu einem nachhaltigen Wachstum und einer Verbesserung des Lebensstandards in der Region führen soll.


Warum die ersten Präsidenten nicht „normal gewählt“ wurden

Die Staaten existierten zuvor nicht in dieser Form

Estland, Lettland, Litauen, Finnland, Polen, die Tschechoslowakei, Jugoslawien, Ungarn sowie das verkleinerte Österreich wurden durch die Entscheidungen der Big Four konstituiert:

Georges Clemenceau – Premierminister von Frankreich

Woodrow Wilson – Präsident der Vereinigten Staaten,

der durch seinen Glauben an die presbyterianische Kirche mit calvinistisch-reformierten Wurzeln geprägt wurde, hebt die theologische Verbindung zum Judentum hervor. Diese Verbindung beruht auf gemeinsamen biblischen Grundlagen, insbesondere dem Bund Gottes mit dem Judentum.


David Lloyd George – Premierminister des Vereinigten Königreichs

Vittorio Emanuele Orlando – Ministerpräsident von Italien

 

Zusätzlich zu den Entscheidungen der Big Four spielten internationale Verträge eine entscheidende Rolle bei der Etablierung der neuen Staaten und ihrer Präsidenten. Nach dem Ersten Weltkrieg wurden zahlreiche Verträge, wie der Vertrag von Versailles, unterzeichnet, die nicht nur die territorialen Ansprüche regelten, sondern auch die politischen Strukturen der neu geschaffenen Staaten definierten. Diese Verträge legten fest, wie die Regierungen gebildet werden sollten und welche politischen Ideologien akzeptabel waren. Oft wurden diese Bedingungen unter Druck und ohne Berücksichtigung der lokalen Gegebenheiten durchgesetzt, was zu einer Instabilität in den neuen Staaten führte. Die Präsidenten dieser Länder wurden somit nicht durch einen demokratischen Prozess legitimiert, sondern waren oft das Produkt internationaler Verhandlungen, die die nationalen Interessen der Großmächte berücksichtigten.


Die Regierungsleiter der neuen Länder habe ich hier mit ihren politischen Ideologien beschrieben, die mit Zustimmung der oben genannten Präsidenten genehmigt wurden oder, präziser formuliert, durch die jüdische Gemeinschaft in Amerika bestimmt waren, um Einfluss auf diese Länder zu behalten, sollte es zu politischen Spannungen mit Nachbarländern kommen.

Der Auslöser des Ersten Weltkrieges

Der Auslöser des Ersten Weltkrieges war das Attentat von Sarajevo am 28. Juni 1914. In der Folge erklärte Österreich-Ungarn Serbien den Krieg, während Serbien Unterstützung von Russland erhielt. Deutschland, im Bestreben, Österreich-Ungarn zu unterstützen, trat an der Seite Serbiens in den Konflikt ein, um zu verhindern, dass Serbien unter die Kontrolle Österreichs fiel. Zudem plante Deutschland, über Belgien in den Norden Frankreichs einzugreifen, was zur Involvierung Englands in den Konflikt führte, um Frankreich zu unterstützen. Diese Ereignisse führten letztlich dazu, dass ein Großteil Europas in einen Kriegszustand versetzt wurde.

 

Im Jahr 1916 sah sich Russland der Herausforderung der Februarrevolution gegenüber, während Lenin, der Anführer der Bolschewiki, die zaristische Regierung stürzte. Die innenpolitischen Probleme waren gravierend, insbesondere im Hinblick auf die Herausforderungen, die sich aus den Konflikten mit Serbien sowie den Schwierigkeiten innerhalb der Sowjetunion ergaben. In diesem komplexen Kontext unterzeichneten Deutschland, Österreich und das Osmanische Reich den Friedensvertrag von Brest-Litowsk mit Russland, um die drängenden Probleme der desertierenden Soldaten, des Chaos und des Bürgerkriegs zu bewältigen.


Russland trat im Jahr 1917 aus dem Ersten Weltkrieg aus und übergab die Gebiete Estland, Lettland, Litauen, Finnland, Polen und die Ukraine an die Mittelmächte. Ein weiterer bedeutender Aspekt dieser geopolitischen Veränderungen war die Entstehung neuer nationaler Identitäten in den ehemaligen russischen Territorien. Die Abtrennung von Russland ermöglichte es diesen Nationen, ihre kulturellen und politischen Eigenheiten zu betonen und neu zu definieren. In dieser Phase begannen die Länder, ihre Unabhängigkeit zu proklamieren und nationale Bewegungen zu fördern, die sich auf historische Traditionen und Sprachen stützten. Diese Entwicklungen führten nicht nur zu einem verstärkten Nationalbewusstsein, sondern auch zu Konflikten, da die neu gezogenen Grenzen häufig ethnische und kulturelle Spannungen verstärkten.

 

 

Nachdem Russland aus dem Krieg ausgeschieden war, standen die Mittelmächte der Entente gegenüber, die ich hier namentlich erwähnen möchte. In dieser Zeit erlebte Mitteleuropa bis hin zum Mittleren Osten eine verheerende Zerstörung, die zum Verlust von 17 Millionen Menschenleben innerhalb von vier Jahren Krieg führte. Darüber hinaus waren 70 Millionen Männer mobilisiert und in den Konflikt involviert.

Ein weiterer entscheidender Aspekt dieses Konflikts war die weitreichende wirtschaftliche und soziale Zerrüttung, die in den betroffenen Ländern zurückblieb. Die Kriegsanstrengungen führten nicht nur zu enormen Verlusten an Menschenleben, sondern auch zu einer massiven Zerstörung der Infrastruktur und einer Erschöpfung der Ressourcen. Viele Nationen sahen sich gezwungen, ihre Wirtschaft neu zu organisieren und mit den Folgen von Inflation und Arbeitslosigkeit umzugehen. Diese Herausforderungen trugen zur Entstehung politischer Unruhen und sozialer Bewegungen bei, die in den folgenden Jahren die Stabilität der Region weiterhin bedrohten.

 

 


Der Erste Weltkrieg, der von 1914 bis 1918 dauerte, war ein komplexer Konflikt, der durch ein Netz von Allianzen und politischen Spannungen ausgelöst wurde. Die Mittelmächte und die Entente kämpften an mehreren Fronten, wobei der Krieg nicht nur in Europa, sondern auch in den Kolonien und auf den Weltmeeren stattfand. Die Verwendung neuer Technologien wie Maschinengewehre, Panzer und chemische Waffen veränderte die Kriegsführung grundlegend und führte zu erheblichen Verlusten auf beiden Seiten. Die Kriegsanstrengungen der Mittelmächte wurden durch interne Konflikte und Ressourcenmangel beeinträchtigt, was letztlich zu ihrer Niederlage und den weitreichenden politischen Veränderungen in Europa führte.

Mittelmächte (Zentralmächte):

  • Deutschland
  • Österreich‑Ungarn
  • Osmanisches Reich
  • Bulgarien

gegen die Entente:

  • Frankreich
  • Großbritannien
  • Italien
  • USA
  • Serbien
  • Griechenland
  • Belgien
  • Japan
  • China

 

Die ersten Präsidenten und Regierungen der neuen Staaten 


🇪🇪 Estland

  • Erster Staatsoberhaupt: Konstantin Päts (Staatsältester, später Präsident)
  • Politische Richtung: konservativ-national, bürgerlich

🇱🇻 Lettland

  • Erster Staatsoberhaupt: Jānis Čakste (Präsident)
  • Politische Richtung: demokratisch-liberal

    🇱🇹 Litauen

    • Erster Staatsoberhaupt: Antanas Smetona (Präsident)
    • Politische Richtung: national-konservativ

    🇫🇮 Finnland

    • Erster Präsident: Kaarlo Juho Ståhlberg
    • Politische Richtung: liberal-demokratisch

    🇵🇱 Polen

    • Erster Staatschef: Józef Piłsudski (Staatsoberhaupt, später Marschall)
    • Politische Richtung: national-demokratisch, militärisch geprägt

    🇨🇿 Tschechoslowakei

    • Erster Präsident: Tomáš Garrigue Masaryk
    • Politische Richtung: demokratisch-liberal

    🇷🇸🇭🇷🇸🇮 Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen (später Jugoslawien)

    • Erster Staatschef: König Peter I.
    • Politische Richtung: konstitutionelle Monarchie

    🇭🇺 Ungarn

    • Erster Regierungschef nach der Trennung: Mihály Károlyi (Präsident), später Regimewechsel
    • Politische Richtung: zunächst liberal, dann instabil

    🇦🇹 Österreich (stark verkleinert)

    • Erster Staatschef: Karl Seitz (Staatsoberhaupt), später Michael Hainisch (Präsident)
    • Politische Richtung: sozialdemokratisch / bürgerlich gemischt

    Der Ukrainekrieg von 1917 bis 1921 führte zur Gründung eines

    eigenständigen Staates.

    Vor dem Ersten Weltkrieg

    Vor dem Ersten Weltkrieg war die Ukraine Teil des Russischen Kaiserreichs. Die russische Revolution führte zu einem Zerfall des Russischen Reiches, wodurch vielen Regionen die Möglichkeit gegeben wurde, sich von diesem zu lösen.

    In Kiew wurde der Ukrainische Zentralrat gegründet, der nach seiner Gründung die Ukrainische Volksrepublik ausrief. Dies stellte den ersten Versuch dar, einen ukrainischen Nationalstaat Ende 1917 zu etablieren.

    Im Januar 1918 wurde die Unabhängigkeit offiziell durch den Ukrainischen Nationalrat erklärt, wodurch die Ukraine als unabhängiger Staat anerkannt wurde. Dies geschah im Kontext des Ersten Weltkriegs.

    Deutschland und Österreich-Ungarn waren die ersten Staaten, die die Ukraine anerkannten, da sie auf der Suche nach Getreide waren und Russland zu diesem Zeitpunkt aufgrund interner Probleme geschwächt war. Diese internationale Anerkennung war jedoch nur von kurzer Dauer.

    Während des Bürgerkriegs von 1919 bis 1921 wurde die Ukraine von der Roten Armee der Bolschewiken zurückerobert. Auf den Schlachtfeldern kämpften die polnischen Kräfte, die Weiße Armee und zahlreiche lokale Milizen, was zu erheblichen Verlusten führte. Die Ukraine besaß die bedeutenden Getreidevorräte Europas und Russlands, die eine wichtige wirtschaftliche Einnahmequelle für den Besitzer dieses Landes darstellten.

    Im Jahr 1922 wurde die Ukraine erneut von der Roten Armee eingegliedert und somit Teil der UdSSR.

     

     

     

    Die ersten Regierungen waren Übergangsregierungen

    In nahezu allen neu gegründeten Staaten wurden die ersten Präsidenten und Regierungen nicht durch demokratische Massenwahlen legitimiert, sondern:

    • durch provisorische Räte,
    • durch Nationalversammlungen,
    • durch politische Eliten,
    • oder durch Übergangsregierungen,
    • häufig unter dem Einfluss der Siegermächte.

    Die Frage stellt sich: Warum war dies der Fall?

    Die Gründe hierfür sind vielfältig:

    • Es existierten keine Verfassungen,
    • es lagen keine Wahlgesetze vor,
    • stabile politische Parteien waren nicht etabliert,
    • und die Staaten waren häufig erst „über Nacht“ entstanden.

    Die Rolle der internationalen Gemeinschaft

    Ein weiterer entscheidender Faktor war die Rolle der internationalen Gemeinschaft. Viele dieser neu gegründeten Staaten standen unter dem Einfluss oder der Aufsicht internationaler Organisationen, Religiöse Elite und ausländischer Regierungen, die häufig eigene Interessen verfolgten.

    Zusätzlich spielte die wirtschaftliche Unterstützung durch internationale Geberländer eine wesentliche Rolle bei der Stabilisierung dieser neuen Staaten.

    Finanzielle Hilfen, Entwicklungshilfe und Investitionen waren oft entscheidend, um grundlegende Infrastrukturen aufzubauen und die Wirtschaft anzukurbeln. Diese Unterstützung war jedoch nicht immer uneigennützig; häufig waren die Geberländer an der Sicherung ihrer politischen und wirtschaftlichen Interessen interessiert, was zu einer Abhängigkeit der Empfängerländer führte.

    Diese Dynamik beeinflusste die politische Landschaft und die Entscheidungsfreiheit der neuen Regierungen, oft zum Nachteil ihrer Souveränität und langfristigen Entwicklung.

    Diese Einflüsse konnten sowohl stabilisierend als auch destabilisierend wirken, indem sie bestimmte politische Akteure unterstützten oder die Bildung legitimer Institutionen behinderten. Folglich prägten externe Akteure nicht nur die politischen Prozesse, sondern beeinflussten auch die Richtung der nationalen Entwicklung.

     

    Die plötzlichen Veränderungen führten nicht nur zu einer politischen Spaltung, sondern auch zu einer tiefgreifenden Unsicherheit in Bezug auf die nationale Identität der Menschen.

    Viele fühlten sich zwischen den neu gezogenen Grenzen hin- und hergerissen, da ihre kulturellen Wurzeln oft in mehreren Staaten lagen.

    Diese Identitätskrise führte zu einem Gefühl der Entfremdung, da die Menschen sich nicht mehr mit dem neuen Staat identifizieren konnten, in dem sie lebten.

    In vielen Fällen wurden ethnische und kulturelle Spannungen verstärkt, was zu Konflikten und einem verstärkten Bedürfnis nach Selbstbestimmung führte.

    Die Frage, wer man ist und wo man hingehört, wurde für viele zu einer zentralen Herausforderung, die bis in die heutige Zeit nachwirkt.

    Die Analyse der historischen Entwicklungen verdeutlicht, dass die Neuordnung Europas nach dem Ersten Weltkrieg, initiiert von Frankreich, Großbritannien, Italien und den Vereinigten Staaten, zwar das Ziel der Stabilität und des Friedens verfolgte und dem amerikanischen Präsidenten sogar den Friedensnobelpreis einbrachte, jedoch in der praktischen Umsetzung scheiterte. Dies ist ein häufiges Ergebnis von Plänen, die von diesen Großmächten formuliert wurden, die sich selbst als Träger dieses Status erachteten.

    Die künstliche und hastige Aufteilung großer Reiche in zahlreiche kleine Staaten, ohne die Einbeziehung der betroffenen Bevölkerungen, führte zu erheblichen politischen Spannungen, wirtschaftlicher Instabilität und ungelösten Konflikten.

     

    Über den Fall des Osmanischen Reiches im Ersten Weltkrieg

    Der Fall des Osmanischen Reiches im Ersten Weltkrieg ist ein bedeutendes Ereignis in der Geschichte des 20. Jahrhunderts. Das Osmanische Reich, das über sechs Jahrhunderte lang bestand und sich über drei Kontinente erstreckte, begann im späten 19. Jahrhundert zu schwächeln. Der Krieg, der von 1914 bis 1918 dauerte, stellte die letzte große Herausforderung für das Reich dar. Im Laufe des Krieges schloss sich das Osmanische Reich den Mittelmächten an, bestehend aus Deutschland und Österreich-Ungarn.

    Diese Entscheidung führte zu einer Reihe von militärischen Misserfolgen und territorialen Verlusten. Die Schlachten in Gallipoli und im Kaukasus zeigten die militärische Schwäche des Reiches und führten zu einer erheblichen Erschöpfung der Ressourcen. Zusätzlich zu den militärischen Problemen wurde das Osmanische Reich von inneren Konflikten und ethnischen Spannungen geplagt.

    Der Völkermord an den Armeniern, der während des Ersten Weltkriegs stattfand und zwischen 1915 und 1923 verzeichnet wurde, stellt eines der dunkelsten Kapitel in der Geschichte des Osmanischen Reiches dar. In diesem Zeitraum wurden schätzungsweise 1,5 Millionen Armenier systematisch verfolgt, deportiert und ermordet. Dieser Völkermord wurde von der osmanischen Regierung organisiert und durchgeführt, wobei die Armenier als Bedrohung für den Staat angesehen wurden.

    Berichte von Zeitzeugen belegen, dass während dieser tragischen Epoche zahlreiche deutsche Offiziere an den Gräueltaten beteiligt waren, die mit der Deportation und Ermordung von unter andere Armeniers und Assyrer. Diese Dokumentationen sind von wesentlicher Bedeutung, um das volle Ausmaß der Verbrechen zu verstehen, die in dieser Zeit begangen wurden.

     

     

    Die verschiedenen ethnischen Gruppen, darunter Armenier, Araber und Kurden, forderten eine erweiterte Autonomie sowie die Gewährung von Rechten. Diese Forderungen führten zu tragischen Ereignissen, wie dem Völkermord an den Armeniern, der während des Krieges stattfand und die internationale Gemeinschaft in einen Zustand des Schocks versetzte.
    Nach dem Ende des Krieges im Jahr 1918 war das Osmanische Reich stark beeinträchtigt.

     

    Im Osmanischen Reich lebten neben den Armeniern zahlreiche ethnische Gruppen, darunter Griechen, Assyrer, Kurden, Araber, Türken und viele andere.

    Jede dieser Gruppen verfügte über eine eigene Kultur und Geschichte. Dennoch führten politische Spannungen und Nationalismus zu Konflikten und Verfolgungen. Der Völkermord an den Armeniern stellt nicht nur ein bedeutendes historisches Ereignis dar, sondern fungiert auch als Mahnung, die essentielle Bedeutung von Toleranz und Menschenrechten zu erkennen und zu bewahren.

     

     

    Der Vertrag von Sèvres im Jahre 1920 legte die Grundlage für die Aufteilung des Osmanischen Reiches und führte zu einer Reihe weiterer Konflikte und Unruhen. Letztlich wurde das Osmanische Reich im Jahr 1922 offiziell abgeschafft und durch die Republik Türkei unter der Leitung von Mustafa Kemal Atatürk ersetzt. Der Fall des Osmanischen Reiches hatte weitreichende Auswirkungen auf die geopolitische Landschaft des Nahen Ostens und beeinflusste die Entwicklung zahlreicher Nationalstaaten in der Region. Die Nachwirkungen sind bis zum heutigen Tage spürbar und prägen die politischen sowie sozialen Strukturen in vielen Ländern. Der Zerfall des Osmanischen Reiches stellt somit nicht nur ein historisches Ereignis dar, sondern ist auch von zentraler Bedeutung für das Verständnis der gegenwärtigen Konflikte im Nahen Osten.

     

    Diese Fehlkonstruktionen trugen maßgeblich dazu bei, dass der Zweite Weltkrieg als eine Art „Korrekturversuch“ der ungelösten Probleme des Ersten Weltkriegs entstand. Erst nach 1945 wurde die Hoffnung gehegt, durch eine neue globale Ordnung die Stabilität und den Frieden zu erreichen, die bereits im Jahr 1919 angestrebt, jedoch nicht verwirklicht worden waren.

    Wir haben dieses Kapitel erfolgreich abgeschlossen und werden nun mit Kapitel 2 dieser Geschichte über den Zweiten Weltkrieg fortfahren.

     

     

     

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